EAT Therapie
Die Epipharyngeale abrasive Therapie (EAT) ist ein innovatives medizinisches Verfahren, das zur Behandlung von chronischen Entzündungen und Infektionen im oberen Rachenraum (Epipharynx) eingesetzt wird. Dabei wird die Schleimhaut des Epipharynx mechanisch behandelt, um entzündetes Gewebe zu reinigen und die natürliche Heilung zu fördern. Die Methode wurde vor allem in Japan entwickelt und hat sich in den letzten Jahren als effektive Therapieform etabliert.
Anwendungsgebiete:
EAT wird vor allem bei Patienten angewendet, die unter chronischen Entzündungen des Nasen-Rachenraums leiden, wie z. B. bei:
• Long Covid
• Chronischer Husten und Räusperzwang
• Chronischer Laryngitis
• Chronischer Rhinosinusitis
• Chronischen Nasopharyngitis
• Postnasal-Drip-Syndrom
• Häufigen Infekten im Nasen-Rachen-Bereich
Vorgehensweise:
Das Verfahren erfolgt in der Regel unter lokaler Betäubung und ist minimal-invasiv. Mit speziellen Instrumenten wird die Schleimhaut des Epipharynx sanft abgetragen. Dadurch werden entzündete Schleimhautschichten entfernt, und die darunter liegenden, gesunden Schichten können sich regenerieren. Der Eingriff kann ambulant durchgeführt werden und dauert nur wenige Minuten.
Vorteile der EAT:
• Schnelle Linderung von Symptomen wie chronischem Husten, Halsschmerzen und Schleimabsonderung
• Vermeidung langfristiger Antibiotikatherapie
• Stimulierung der natürlichen Heilungsprozesse im betroffenen Gewebe
• Minimale Nebenwirkungen und kurze Erholungszeit
Risiken und Nebenwirkungen:
Obwohl die EAT in der Regel gut vertragen wird, können in seltenen Fällen leichte Blutungen, Schmerzen oder vorübergehende Beschwerden auftreten. Schwere Komplikationen sind sehr selten.
Die Epipharyngeale abrasive Therapie bietet somit eine wirksame Option zur Behandlung chronischer Beschwerden im Nasen-Rachenraum, insbesondere bei Patienten, die auf andere Therapieformen nicht ausreichend ansprechen.

